Worum geht es?

Was steckt dahinter?

Wer schon lange Christ ist, kennt das vielleicht: Irgendwie scheint es oft so, dass wir in unserem Glaubensleben auf der Stelle treten. Wir stagnieren und wachsen nicht mehr. Trotzdem werden wir als Christen herausgefordert, zu Christus hinzuwachsen (Epheser 4, 14-15).

Wachstum ist möglich, wenn wir in unserem Alltag bewusst Begegnungen mit dem lebendigen Gott suchen. So können wir Gemeinschaft mit Gott haben, Impulse von ihm empfangen und in unserer Beziehung zu Ihm wachsen. Die Geistlichen Übungen (z.B. Beten, Stille Zeit, Fasten usw.) können uns eine große Hilfe sein, Gott nicht nur am Sonntagmorgen, sondern täglich in unserem Alltag zu begegnen.

Eine Sache dürfen wir jedoch in Bezug auf Geistliche Übungen nicht missverstehen. Geistliche Übungen haben nichts mit Leistung zu tun. Wir wollen damit weder Gott, andere Christen, noch uns selbst beeindrucken. Wenn mir eine bestimmte Methode der Geistlichen Übungen NICHT hilft, Gemeinschaft mit Gott zu haben, so kann ich sie getrost links liegen lassen und vielleicht eine andere Methode ausprobieren. Auch darum soll es in unserem Gemeindeprojekt gehen: Was hilft mir persönlich im Glauben zu wachsen? Auf welche Art spricht Gott mich persönlich am meisten an?

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Wann geht es los?

Wir starten mit zwei einleitenden Predigten im Oktober, gefolgt von einem Seminar und einer Praxisphase im November. Zunächst wollen wir uns mit den Geistlichen Übungen rund ums Bibellesen beschäftigen, Anfang 2012 folgen dann weitere Geistliche Übungen zum Thema Gebet. Hier die Termine im Einzelnen:

2. Oktober Predigt: Eine Vision für geistliches Wachstum entwickeln

23. Oktober Predigt: Wie helfen mir geistliche Übungen im Glauben zu wachsen?

5. November Seminar mit Ralf Mühe: Kreative Zugänge zur Bibel

6. – 27. November Praxisphase: Wir probieren die neuen geistlichen Übungen aus

27. November Austausch

Anfang 2012 Geistliche Übungen zu Gebet
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Wer ist daran beteiligt?

Die ganze Gemeinde. Wie der Name des Projektes es schon ausdrückt, wollen wir unser Glaubenswachstum GEMEINSAM angehen. Natürlich wird sich auch jeder persönlich mit den Geistlichen Übungen beschäftigen müssen. Aber schon jetzt soll gesagt werden, dass sich dieses Projekt ideal dazu eignet, die Geistlichen Übungen, als Ehepaar oder als Zweierschaft oder im Hauskreis gemeinsam zu entdecken.

Viel wichtiger ist aber auch, dass wir nach jeder Praxisphase zu einem kurzen Austausch zusammenkommen wollen. Dies soll während des Gottesdienstes passieren, damit möglichst viele daran teilnehmen können. Aber wir wollen uns hier nicht etwa gegenseitig kontrollieren. Nein, wir wollen von den Erfolgen der anderen hören und uns gegenseitig zum Weitermachen ermutigen.
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Was ist das Ziel?

Wir wollen wieder einen neuen Anlauf nehmen und unserer Beziehung zu Gott Priorität in unserem Leben einräumen. Man könnte auch weiter denken und fragen: Was ist das Ziel des Christseins? Paulus hat das im Galaterbrief treffend ausgedrückt:

Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir (Galater 4,19 und 2,20).